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Radiomuseum. Berliner Radiowerke

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In Berlin-Tempelhof ...

Im Jahre 1932 unternahm die C. Lorenz AG vom Turm des Ullstein-Hauses erste erfolgreiche Richtfunkversuche im Frequenzbereich 500 - 537,5 MHz. Die Sendeleistung betrug 0,1 Watt HF, als Empfänger diente ein Pendelaudion. Die Gegenstation befand sich in Fürstenwalde, ca. 60 km entfernt (Vgl. auch F. Trenkle, Die deutschen Funknachrichtenanlagen, Band 2, Seite 109/110).

Vielleicht kann ein Berliner Sammlerkollege hierzu nähere Auskünfte (und evtl. weitere Bilder, auch zu anderen Berliner Firmen) liefern?

... und in Potsdam

Im Sommer 1897 diente die Sacrower Heilandskirche dem Ingenieur
Adolf Slaby und seinem Assistenten Georg Graf von Arco umfangreichen experimentellen Signalübertragungen zur 1,6 Kilometer entfernten kaiserlichen Matrosenstation am gegenüberliegenden Ufer des Jungfernsees (Schwanenallee) in Potsdam. Am Kirchturm war die "erste deutsche Antenne für drahtlosen Verkehr" verspannt. Die 1928 aufgrund dieses Ereignisses am freistehenden Turm angebrachte Gedenktafel ist vom Schiff aus gut erkennbar. Heute zählen Kirche und umgebende Parkanlagen zum Unesco-Weltkulturerbe. In unmittelbarer Nähe befindet sich auch die Glienicker Brücke.

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Quelle: Eilert Menke. in Radiomuseum.

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