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Perspektiven für den Teltowkanal

Quelle: Zusammenfassung und Auszüge aus dem Beitrag "Frist für Schleusenausbau" von Peter Könnicke. Potsdamer Neuste Nachrichten Wochenendausgabe vom 10. Dezember 2005.
Mit freundlicher Genehmigung des Autors.

Der vor 100 Jahren gebaute Kanal hat Perspektive

Nach Einschätzung der Verwalter der Wasserstraßen soll die Gütermenge, die die Kleinmachnower Schleuse passiert, bei 1,5 Millionen Tonnen liegen. Für dieses Jahr (2005) wird das Transportaufkommen mit einer Millionen Tonnen angegeben. Vor allem Biomasse und Kohle werden als Transportgüter der Zukunft gesehen, nicht zuletzt durch das erfolgreiche Biomasse-Heizkraftwerk Harpen EKT im Süden Berlins. Dieses wird bereits heute mit zwei Schiffsladungen täglich beliefert, künftig wird für den Stromerzeuger ein reger Verkehr auf dem Teltowkanal prognostiziert.

Der Ausbau der Machnower Schleuse bleibt daher weiter auf der Agenda der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Ost (OSD). Fakt ist, dass eine neue Schleuse in Kleinmachnow gebraucht wird. Derzeit liegt das Vorhaben auf Eis, da der Bund in seiner Haushaltsplanung andere Prioritäten gesetzt hat.

Die verkehrspolitischen Ziele für den Teltowkanal sind die Durchgängigkeit der Wasserstraße von der Elbe bis zur Oder, die Verbindung zum Oder-Spree-Kanal und die Anbindung Berlins an Brandenburgs bedeutsamsten Hafen in Königswusterhausen. Der einst gewaltig geplante Ausbau der künstlichen Wasserstraße allerdings wird nicht weiter verfolgt: Der Teltowkanal wird weder breiter noch tiefer.

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Der Blick nach vorne Die Zukunft des Kanals ist ungewiss.