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Stadtverwaltung Potsdam

An den Wassern des Kanals

Dort, wo der Teltowkanal und der Prinz-Friedrich-Leopold-Kanal in den Griebnitzsee münden, dort bei Kohlhasenbrück ist noch nicht Potsdam. Das Stadtgebiet beginnt einige Meter weiter westlich. Der Griebnitzsee, den sich Berlin und Potsdam teilen, führt die Wasser des Teltowkanals schließlich der Havel zu. In der Glienicker Lake, unweit der berühmten Glienicker Brücke vermischen sie sich.
Bis es so weit ist, gleiten die aus dem Teltowkanal kommenden Boote und Frachtschiffe an der Villenkolonie Neu-Babelsberg vorbei, in der einst berühmte Ufa-Schauspieler wohnten, später für eine kurze Weile im Sommer 1945 Stalin und Truman und Churchill. Während der Verhandlungen zum Potsdamer Abkommen, das auch für den See weitreichende Folgen hatte. Denn dort, wo sich heute am linken Ufer der durch die Interessen der neuen Eigentümer gefährdete Wander- und Radweg hinzieht, lag zwischen 1961 und 1990 ein Stück Staatsgrenze.
Weiter führt der Weg an Klein Glienicke vorbei, an den Resten der Enver-Pascha-Brücke und unter der Parkbrücke hindurch. Der Blick weitet sich, auf dem linken Ufer liegt das Maschinenhaus des Babelsberger Parks, vom rechten grüßt das Jagdschloss Glienicke. Und wiederum auf der linken Anhöhe erscheint das Babelsberg Schloss.
Plötzlich ist man mitten in der Welterbestätte „Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin“. Und man muss sich entscheiden: Nach rechts, stromauf der Havel führt nun der Wasserweg unter der Glienicker Brücke hindurch in Richtung Sacrow und Pfaueninsel. Nach links, dem Lauf der Havel folgend, erreicht man, vorbei am neuen Kulturstandort Schiffbauergasse mit dem Neubau des Theaters schließlich das Zentrum Potsdams.

Mehr Informationen unter

www.potsdam.de

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Yvonne Katz