Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin
Am 27.07.2006 um 11:00 Uhr wird Frau Ingeborg Junge-Reyer, Senatorin für Stadtentwicklung den neuen Geh- und Radweg offiziell zur Nutzung freigeben. Er wurde im Zuge der neuen Autobahn A 113 hergestellt und ist Teil der Ersatzmaßnahmen für die Wiederherstellung von Wegen, die sich im Bereich der jetzigen Autobahntrasse befanden. Der Anfang ist z.Z. an der Ecke Teltowkanal/Britzer Zweigkanal und das Ende zunächst an der Rudower Straße. Die Länge beträgt ca. 6,5 km bei einer Breite von 4,50 Metern.
Die östliche Anbindung entlang des Britzer Zweigkanals zur Britzer Allee ist bereits im Bau und wird am 1. September fertig gestellt sein, so dass dann eine durchgehende Verbindung zur kürzlich eröffneten Grünanlage Heidekampgraben besteht.
Die Fortführung in süd-östlicher Richtung neben der hier noch im Bau befindlichen Autobahn bis zum geplanten Landschaftspark Rudower Höhe/Altglienicke und weiter bis zur Landesgrenze wird in Kürze begonnen und zusammen mit der Autobahn fertig gestellt werden.
In enger Abstimmung mit der obersten Naturschutzbehörde und mit den Naturschutzverbänden wurde ein Asphalt-Belag gewählt. Damit ist eine Nutzung insbesondere auch Skatern und Radfahrern möglich.
Der hier entstandene Grünzug, durch den der Weg führt, befindet sich auf dem ehemaligen Mauerstreifen. Es wurden 250 Bäume und 25.000 Sträucher gepflanzt, 27.000 m² Landschafts- und Trockenrasen angesät und 22.000 m² Vegetationsflächen hergestellt sowie eine umfangrei-che Landschaftsgestaltung vorgenommen. Dadurch wurde eine deutliche Verbesserung der Wohnumfeld- und Erholungssituation erreicht. Als Geh- und Radweg trägt diese Anlage dazu bei, den Bereich zwischen der Autobahn und dem Teltowkanal innerstädtisch an den entstehenden Landschaftspark anzubinden.
Eine zusätzliche Nutzung erfolgt durch die Betriebsfahrzeuge des Wasser- und Schifffahrtsamtes Berlin, der Berliner Wasserbetriebe und der Straßenbauverwaltung für Wartungsarbeiten.
Die Kosten für den Weg betragen ca. 850.000 € sowie ca. 770.000 € für die Anpflanzungen und werden aus dem Bundeshaushalt finanziert.
Quelle:
Pressestelle der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin
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