Die 48 Stunden Neukölln
48h - Hinterhofwelten Wasserzeremonie
Theater Salpur
Das Engagement der freien Kunstszene in Neukölln macht den berückenden Charme des Kunst- und Kulturfestivals 48 Stunden Neukölln aus.
Die finanzielle Unterstützung für viele Projektrealisierungen kommt oft direkt aus Künstlerhand. Und doch ist der Wunsch zu partizipieren sehr stark. Netzwerke leben auf, Kooperationen und Ideen für Zukünftiges entstehen.
Qualitativ sehr unterschiedlich sind dementsprechend die vertretenen Aktionen und Ausstellungen. Mit fester Hand kuratiert dort, wo besondere Zusatz-Finanzierungen gefunden werden konnten, wie in diesem Jahr z.B. beim Schwerpunkt Neukölln fließt. Wilde Experimentalfelder dort, wo mehrere Künstler sich erstmalig zusammenfinden. Und das ganze Spektrum der Mitveranstalter, die sich speziell für dieses Wochenende ihr eigenes Programm zusammenstellen.
Das Miteinander wird gesucht und gewünscht. Ganz anders läuft es da doch z.B. in Kreuzberg, wo ein Konkurrenzdenken stark jegliche Zusammenführung mindern muss und viele kooperative Ideen mangels Unterstützung schnell zum Scheitern verurteilt sind.
Nicht so in Nord-Neukölln: Eine offene Bühne und ein Kreativlabor sind die 48 Stunden Neukölln schon immer gewesen.
In den letzten Jahren kam noch eine stärkere Konzentration auf die zeitgenössische Bildende Kunst hinzu. Die Bündelung von Aktivitäten in einigen Dezentralen, den sogenannten Kunstfilialen, verleiht einzelnen Kiezen, so oft als soziale Brennpunkte verschrien, ein besonders kreatives Gesicht. Dies endet dann auch nicht, sondern lebt nach den 48 Stunden munter weiter.
Längst sind nicht nur Neuköllner Künstler/-innen vertreten. Aus ganz Berlin und oft von noch weiter her kommen sie um teilzunehmen.
Die Organisatoren im Kulturnetzwerk Neukölln wollen dieses Engagement nicht beschneiden, sondern schaffen logistisch einen Rahmen, der die Durchführung und Bewerbung von mehr als 300 Programmpunkten an mehr als 140 so diversen Orten sichert.
Letztendlich lebt das Festival von den freiwilligen Leistungen vieler. Der Wunsch: die immerwährend negative Berichterstattung in den Medien zu mindern. Das Ziel: die seit langem festgefahrenen Wahrnehmungsmuster zu durchbrechen. Die Tatsache: Neukölln ist reich an Kreativität!
Und wie meint Schirmherr Detlev Buck (Filmemacher): "Neukölln ist cooler als New York."
Recht hat er!
Ausführliches Festivalprogramm unter: www.48-stunden-neukoelln.de
Drinnen und draußen - fast immer umsonst.
Quelle:
Juliette Montier
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
48 Stunden Neukölln
Kulturnetzwerk Neukölln e.V.
Karl-Marx-Str. 131
12043 Berlin
Tel. 030 / 6824 7821
Fax 030 / 6824 7811
www.48-stunden-neukoelln.de









